Aktuelles
   

Shantel

Aktuelle Single: „Bucovina Original“ // „Citizen Of Planet Paprika“
Aktuelles Album: “Planet Paprika”

Planet Paprika ist ein Ort mit seinen ganz eigenen Werten: Hier trifft der Norden den Süden, der Westen verschmilzt mit dem Osten, und alle sind gleich in der Imagination des Künstlers. Der Planet Paprika ist kein stationärer, nein er ist ein Ort in Bewegung. Und das Beste: man kann ihm sogar hinterher reisen und sein Bürger werden! Er entsteht überall dort wieder neu, wenn sich Künstler und Publikum treffen.


Auf dem Planet Paprika wird Integration nicht sinnlos diskutiert sondern Realität: Akademiker und Auswandererkind nehmen sich den gleichen Raum. Die einzigen, die hier Probleme haben, gehören zur Style-Polizei - und selbst die wirft irgendwann ihre Mützen weg und reiht sich bei den Tanzwütigen ein. „Citizen of Planet Paprika“ ist das Bekenntnis zu einer zentraleuropäischen Popmusik, die sich abseits ausgetretener Pfade neu entwickelt.

Nach über 250 weltweit gefeierten und umjubelten SHANTEL-Live-Shows in 2008, von UK-Glastonbury bis DK-Roskilde, von D-Southside bis zum Hurricane Festival, von der East Coast bis zur West Coast, etlichen Auszeichnungen und Chartplazierungen, die Krönung: Platinstatus in der Türkei, reisen SHANTEL und sein BUCOVINA CLUB ORKESTAR an einem nasskalten Dezemberabend 2008 glücklich und erschöpft wieder nach Deutschland ein. Kurz nach dem Schlagbaum wird der rock`n’roll-erprobte und mit allen Wassern und Wodkas gewaschene Bandbus von Grenzpolizisten gestoppt. Freundlich öffnet die Crew den Beamten die Tür. Innen dröhnt laut und heftig der neueste Mix eines SHANTEL-Songs: "Do you think I am Russian? / Do you suggest Romania? The truth is I am just exotic & erotic ‘cause I am coming from the Planet Paprika!" Dann setzt ein von byzantinischen Melodien befeuerter Bläsersatz ein. Brazz, brazz, brazz & trä, trä, trääääääiieh. Den Grenzern fliegen fast die Mützen vom Kopf. „Planet Paprika?“ schreien die Beamten und der Puls der gewissenhaften Grenzer schoss sogleich auf 180 Schläge in der Minute. Was daruf folgte, gleicht einem Krimi der besonderen Art, der Bandbus wurde gefilzt, das SHANTEL-Banner mit den riesigen Lettern DISKO PARTIZANI wird beschlagnahmt. Die Musiker aus ihren Schlafkojen geworfen. Auf den Asphalt krachen zahllose leere Wodkaflaschen und Yoghurtbecher. „Wie kann ein Deutscher nur solch eine haarsträubende Musik machen? Das ist unzivilisiert und primitiv! Was hat so ein Lärm mit Europa und mit Deutschland zu tun?“ sagen kopfschüttelnd die Beamten. „Zeigt mal eure Pässe, ihr Halunken“ bellte ein Passant ungefragt.

Die SHANTEL-Hymne DISKO PARTIZANI hat es weltweit allen gezeigt und bewiesen, es gibt sie: Musik ohne Passkontrolle, Musik ohne Visum. Überall singen und schreien die Boys & Girls: DISKO, DISKO PARTIZANI! Überall in Europa sahen wir bauchtanzende Großmütter, hüpfende Großväter, glückliche Eltern und nur die Style-Journalisten stellten konsterniert fest: „Oh Schreck, wir verstehen es nicht?“.

Shantel aber versteht es einen Club, das Konzerthaus, den staubigen Boden vor einer Festivalbühne oder eine Mehrzweckhalle in eine temporäre autonome Zone zu verwandeln – in einen Ort, an dem Integration nicht sinnlos diskutiert werden muss, sondern immer wieder Realität wird: Akademiker und Auswandererkind nehmen sich den gleichen Raum. Der Planet Paprika ist kein stationärer, nein er ist ein mobiler Ort. Ein Ort in Bewegung. Und das Beste: man kann ihm sogar hinterher reisen!

Die inneren Werte des Planeten Paprika: Ein Bekenntnis zur Möglichkeit einer genuin europäischen Popmusik. Hier trifft der Norden den Süden, der Westen verschmilzt mit dem Osten, und alle sind gleich in der Imagination des Künstlers. Shantel ist weiter auf dem Weg eine zentraleuropäische Popmusik zu erschaffen. Sie findet ihre Referenzen in der Vergangenheit, in der Pop-Musik, die schon seit Jahrhunderten die Lustbarkeiten der verschiedensten Menschen befeuert – und ist dennoch etwas ganz Eigenes und Neues.

Planet Paprika setzt zum Sturm auf Konzerthäuser, Clubs und die großen europäischen Festival-Bühnen an und springt sogar über den großen Teich: USA-Tournee im September. Mitte Juli kommt die erste, lang erwartete Single und wird euch die Gehörgänge massieren. Gleichzeitig geht Shantel mit seinem Bucovina Club Orkestar auf ausgedehnte Welttournee. Release des neuen Albums ist Ende August!
Mehr Infos unter: www.bucovina.de

Mehr Infos unter: www.bucovina.de


Last One Dying

Aktuelles Album: „The Hour Of Lead“

Heavy Metal, Hardcore, Modern Metal, Thrash, New Wave Of American Heavy Metal, Metalcore – die Trends wechseln ständig, und die Bands, die ihr Fähnchen in den Wind hängen, kommen und gehen. Am Ende bleiben nur diejenigen übrig, die ihr Talent nicht an die kurzlebige Major-Industrie verschwenden, sondern unabhängig vom Zeitgeist konsequent ihren eigenen Weg gehen – so wie LAST ONE DYING, deren Name durchaus in diesem Sinn zu verstehen ist.


Die seit 3 Jahren existierenden LAST ONE DYING haben sich unter der Regie von Produzent Patrick „Pedi“ Karwatka auf ihrem Longplay-Debüt „The Hour Of Lead“ beeindruckend entwickelt. Obwohl ihr Sound Elemente aus allen eingangs genannten Spielarten beinhaltet, lässt er sich keiner bestimmten Kategorie zuordnen. Songs wie das herausragend gesungene Titelstück (was für eine Hookline!), die derben Abrissbirnen „Annabel Lee“ und „Hate Me“ (feat. Mantas, ex-Venom) oder das Mosh-Monster „Far Away“ beziehen ihre Spannung aus den brutalen Beats und der hypermelodischen Gitarrenarbeit sowie den vielschichtigen Vocals zwischen klarem Gesang und derben Gebrüll. Besonders erwähnenswert: Obwohl die technisch anspruchsvolle Rhythmik sehr abwechslungsreich ausfällt, wird die allseits so beliebte Laut/Leise-Dynamik nicht überstrapaziert. Apropos Schlagwerk: Drummer Bodo „Rhadamanthys“ Stricker spielt parallel auch bei Callejon, sieht „sein Baby“ LAST ONE DYING jedoch gleichberechtigt daneben.

Bereits mit ihrer 2006er EP „Anthems Of The Lost“ konnten LAST ONE DYING gehörig Staub aufwirbeln. Der 4-Tracker bekam in über 20 Magazinen euphorische Reviews, die die Rheinländer auf Augenhöhe mit Gruppen wie Killswitch Engage, Trivium, Caliban oder Heaven Shall Burn sehen, und wurde u.a. im Metal Hammer zum „Demo des Monats“ gekürt. Dieses gewaltige Medienecho bescherte der Band viel Aufmerksamkeit und brachte ihr neben Auftritten mit Lamb Of God und Unearth auch eine Deutschland-Tour mit Sepultura ein. Mit seinen schweißtreibenden Power-Performances hat sich das Kölner Quintett nicht nur regional, sondern auch national einen erstklassigen Ruf erspielt und zieht inzwischen bis zu 400 Fans pro Show. Mit dem neuen Meisterwerk „The Hour Of Lead“ dürfte diese Zahl weiter steigen und LAST ONE DYING als einen der besten Newcomer im Metal-Bereich etablieren. Eine Stunde voll Blei – get fucking heavy!

Mehr Infos unter: www.myspace.com/lastonedying

 

PAZE ESTRADA & THE MONUMENTAL ORCHESTRA
Aktuelles Album: “Substitute Religion”


Album kann bei uns geordert werden!

Aller Anfang ist leicht. Zumindest in Herford. Bei Bielefeld. In Nordrhein Westfalen, Deutschland.

Davon ging jedenfalls ein gewisser Paze Estrada im Jahre 2005 aus, als er nach mehr und minder erfolgreichen Versuchen in diversen Rock und Metal Bands auf die Idee kam aus Langeweile im stillen Kämmerlein ein Demo mit vier Songs aufzunehmen, welches den Hörer 40 Jahre zurück katapultieren sollte, als Zigaretten noch Standardrequisiten in jedem Hollywoodstreifen waren und der Spritverbrauch von PKWs sich nur unwesentlich von dem der Düsenjets unterschied. Ausgestattet mit diversen Kinks-, Beatles- und Who-Alben wurde ein Tonträger gebastelt, der Klang wie eine Mischung der eben genannten Bands kurz vor einer Alkoholvergiftung. Und da das Demo damit fertig war, sprach nichts dagegen, den Rundling einfach in alle Himmelsrichtungen zu verschicken, um damit auf unerwartet große Resonanz zu stoßen. Unter anderem wurde ein Song beim 1Live-„Heimatkult“ gefeatured. Scheinbar gibt es noch immer einen Platz für Rock’n’Roll neben dem üblichen glattgebügelten Einheitssound.

Dies rief auch prompt einige zwielichtige Gestalten aus Köln auf den Plan, die spontan ein Plattenlabel gründeten, um die Musik entsprechend zu vermarkten. In der heutigen Zeit eigentlich eine Schnapsidee, aber natürlich hatten die Mitglieder des Junglabels schon diverse Erfahrungen im Musikbusiness gemacht, sodass dem recht schnell Taten folgen sollten und Paze Estrada plötzlich von der Notwendigkeit bedrängt wurde sich um personelle Verstärkung zu kümmern. Glücklicherweise hatte man mit Travis Estrada einen Drummer direkt in der Familie, und da streitende Brüder bekanntlich den Absatz erhöhen wurde dieser auch gleich auf Lebenszeit verpflichtet. Als Gitarrist wurde D.A.N. aus der damaligen Rock’n’Roll-Band „Broke“ rekrutiert, in der Paze ebenfalls als Sänger agierte. Letzterer widmete sich nun neben dem Gesang erst einmal dem Bassspielen und gab dem Ganzen mit „Paze Estrada & The Monumental Orchestra“ einen diesem Trio angemessenen Namen.

Damit man endlich ein Album aufnehmen konnte reichten aber vier Songs doch nicht ganz, und so kamen noch ein paar weitere dazu, die das Ausblenden der letzten vier Dekaden zwar nicht ganz so konsequent wie auf dem Demo verfolgten, aber das kam der Entwicklung eines eigenen unverkennbaren Stils zugute. Man wollte schließlich nicht mit jeder zweitklassigen Retroband von der Insel verwechselt werden. Höchstens mit den erstklassigen. Also wurden kurzerhand dem 60s-Sound die 70er hinzugefügt, und manch einer meint sogar mitunter noch modernere Elemente entdeckt zu haben.

Damit wurde Ende 2007 nicht ganz nüchtern ein Studio geentert, um jetzt endlich das „in jeglicher Hinsicht absolut bahnbrechende Resultat“ (O-Ton der Band) der Öffentlichkeit aufzuzwingen, betitelt nicht ohne Hintergedanken mit „Substitute Religion“. Natürlich hätte selbst das modernste Studio nicht an der „Früher war alles besser“-Attitüde rütteln können, und so wird neben dem modernen Britrock-Anhänger auch der altgediente Beat-Fan sich die eine oder andere wehmütige Träne nicht verkneifen können. Für die jüngere Musikhörerschar ist es eh moderne Musik, und die werden das Album schon deswegen lieben. Klingeltöne sind in Vorbereitung…

Um in der Live-Performance mit dem Debüt mithalten zu könnenn, wurde das Trio mit Marco Pelucci an den tiefen vier Saiten zum Quartett erweitert, damit sich Senor Estrada endlich beim Singen quer über die Bühne torkeln ab und zu mal zur zweiten Klampfe greifen kann. Von einer logischen Erweiterung des Namen in „Paze Estrada & The Incredible Monumental Orchestra“ wurde jedoch erst einmal abgesehen.

Mehr Infos unter: www.pazeestrada.com und www.myspace.com/pazeestrada

 
   
   
   
 
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